3D Röntgen

Durch den Einsatz von digitalem Röntgen lässt sich die Röntgenstrahlung – verglichen mit dem bisher üblichen normalen, auch analogem Röntgen – um 2/3 reduzieren. Die Strahlung trifft nicht mehr auf einen Film, sondern direkt auf einen Röntgensensor. Das Bild wird verstärkt und ist sofort auf dem Bildschirm ersichtlich.

Wir verwenden ausschließlich digitale Röntgenverfahren.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Sehr niedrige Strahlenbelastung gegenüber herkömmlichem Röntgen.
  • Digitale Röntgenbilder kann man am Computer vergrößern, Ausschnitte besser beurteilen, Helligkeit und Kontrast optimal einstellen.
  • Die Bilderdateien können per Email oder Datenträger optimal an mitbehandelnde Kollegen übermittelt werden.

Folgende digitale Röntgenverfahren kommen zum Einsatz:

Räumliches 3D-Röntgen

1. Digitale 2D Panoramaübersichtsaufnahmen und Einzelfilmaufnahmen für unkomplizierte Standartbehandlungen
2. DVT (Digitale Volumen Tomographie): Räumliches 3D- Röntgen
Der Nachteil von 2D-Aufnahmen ist, dass ein räumliches Geschehen nur zweidimensional, und nicht wirklich räumlich gesehen werden kann.
Bei folgenden zahnärztlichen Behandlungen kann es allerdings von größter Wichtigkeit sein, Sachverhalte räumlich , also 3-dimensional zu beurteilen, wie dies mit einem DVT möglich ist:

  • In der Implantologie, um die Knochenstrukturen sicher beurteilen zu können. Es ist auch von größter Bedeutung, z.B. die genaue Ausdehnung der Kieferhöhle zu kennen und wichtige Nervenverläufe sicherer beurteilen zu können. Hierdurch ist eine wesentlich schonendere und sicherere Behandlung möglich.
  • In der naturheilkundlichen Störfelddiagnostik und in der Chirurgie, um auch kleinste versteckte Unregelmäßigkeiten aufzudecken, welche mit 2D- Aufnahmen nicht zu erkennen gewesen wären.
  • In der Endodontie , also bei Wurzelfüllungsmaßnahmen, um Wurzelkanalverläufe und Besonderheiten besser erkennen zu können. In schwierigen Fällen kann dies eine Behandlung wesentlich beeinflussen.

Die Strahlenbelastung des oben beschriebenen DVT´s beträgt im Durchschnitt nur 1/10 der Strahlenbelastung eines vergleichbaren CT´s.